Andreas Gappmaier
Krypto-Investor seit 2017 · geprüft am
Seit Ende 2024 brauchen Krypto-Börsen in der EU eine Zulassung nach MiCA. In meinem Vergleich stehen nur Anbieter, die sie haben. Hier siehst du, wer sie aus welchem Land hat.
Aktualisiert am
| Anbieter | Zugelassen in | Firma | Note |
|---|---|---|---|
| Niederlande | Bitvavo B.V. | 95 | |
| Malta | OKX (EU-Einheit) | 94 | |
| Österreich | Bybit EU GmbH | 86 | |
| Österreich | FIOR Digital GmbH | 77 | |
| Österreich | Bitpanda GmbH | 75 | |
| Irland | Payward, Inc. | 72 | |
| Deutschland | Trade Republic Bank GmbH | 72 | |
| Österreich | Coinfinity GmbH | 71 | |
| Deutschland | EUWAX AG | 65 |
Stand laut den Angaben der Anbieter. Nachprüfen kannst du jede Zulassung im Register der EU-Wertpapierbehörde ESMA.
Eine Aufsichtsbehörde prüft ihn. Ohne Zulassung darf er in der EU nicht anbieten.
Kundengeld muss getrennt vom Geld des Anbieters gehalten werden.
Anders als beim Sparbuch ist Krypto nicht abgesichert. Größere Beträge gehören auf deine eigene Wallet.
Ob dir ein Anbieter die 27,5 % Kapitalertragsteuer (KESt) abzieht, hängt nicht an der MiCA-Lizenz. Das machen nur Anbieter mit Sitz in Österreich und Trade Republic. Wer das wirklich tut, steht unter Wer zieht die Krypto-Steuer wirklich ab?.
MiCA (auch MiCAR) ist die EU-Verordnung für Kryptowährungen. Seit Ende 2024 brauchen Krypto-Anbieter in der EU eine Zulassung danach. Wer sie hat, darf in allen EU-Ländern anbieten, also auch in Österreich.
In meinem Vergleich alle 9: Bitvavo, OKX EU, Bybit EU, 21bitcoin, Bitpanda, Kraken, Trade Republic, Coinfinity, BISON. Anbieter ohne Zulassung nehme ich gar nicht erst auf.
Ja, aus den Niederlanden. Damit darf Bitvavo auch in Österreich anbieten.
Nein. Eine Zulassung aus einem EU-Land gilt in der ganzen EU. Aus Österreich zugelassen sind in meinem Vergleich Bybit EU, 21bitcoin, Bitpanda, Coinfinity. Mit dem Steuerabzug hat das Zulassungsland übrigens nichts zu tun.
Sicherer als ohne. Der Anbieter wird beaufsichtigt und muss Kundengeld getrennt von seinem eigenen halten. Eine Einlagensicherung wie beim Sparbuch gibt es für Krypto aber nicht. Größere Beträge gehören deshalb auf deine eigene Wallet.
Kauf nie bei einer Börse, die du auf Instagram oder per Nachricht empfohlen bekommst, ohne die Zulassung zu prüfen. Fast jeder Krypto-Betrug läuft über Plattformen ohne MiCA-Lizenz. Ein Blick ins ESMA-Register dauert eine Minute.
Andreas Gappmaier
Krypto-Investor seit 2017 · geprüft am